Tipps zum Aufhören mit dem Rauchen

Wenn nicht jetzt, wann dann? Rauchen senkt die Chancen, schwanger zu werden, deutlich und bringt zudem ein erhöhtes Risiko für das Ungeborene, sollte eine Schwangerschaft eintreten.

Höchste Zeit also, aufzuhören – gerade bei Kinderwunschpaaren gilt das erst recht! Das Ungeborene bekommt beim Rauchen bis zu 100 verschiedene Schadstoffe nahezu ungefiltert ab und es bestehen zahlreiche Risiken angefangen von Fehl- über Frühgeburten aber auch Missbildungen und diverse Krankheiten drohen.

Und noch dazu: wer ein Kind hat, hat Vorbildfunktion – rauchende Eltern sind ganz sicher kein gutes Vorbild. Also ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um aufzuhören. Nicht etwa in der Stillzeit oder „irgendwann später“.

Nur ist das natürlich nicht ganz so einfach, immerhin ist Rauchen eine Sucht und die wenigsten schaffen es, einfach so von heute auf morgen ihre Finger von den Glimmstengeln zu lassen. Wer wirklich damit aufhören will, sollte dies übrigens am besten nicht eigenmächtig machen – die Erfolgsquote hierbei ist leider sehr gering. Besser ist also immer, sich in einer Gruppe oder unter qualifizierter Anleitung das Rauchen abzugewöhnen. Raucherentwöhnungskurse gibt es überall – die Kassen beteiligen sich daran und die Chancen auf Erfolg sind hierbei deutlich größer.

Aber zuerst muss der gute Wille da sein! Raucher sollten sich vor Augen führen, dass es eine große Verantwortung ist, ein Baby zu bekommen und dieses ein Recht hat, rauchfrei aufzuwachsen. Ganz klar: Nichtraucher zu sein ist für Kind und Mutter um ein Vielfaches gesünder. Ist der Entschluss erst mal gefasst, sollte man am besten alle Freunde und Verwandte über das Vorhaben informieren. Und dann in sehr naher  Zukunft damit beginnen. Weiterhin sollte man sich im Klaren darüber sein, dass es leider immer wieder zu Rückfällen kommen kann, man sich davon aber niemals unterkriegen lassen sollte! Also niemals die Motivation aus den Augen verlieren – das Ziel ist da, der Weg ist wahrscheinlich lange und mühsam aber wer es geschafft hat, kann zu Recht stolz darauf sein.

Eine kritische Zeit ist meistens ganz am Anfang, wenn es zu Entzugserscheinungen kommt und diese Zeit zu überstehen ist. Genau das klappt besser mit Gleichgesinnten und vor allem unter professioneller Anleitung. Also nicht vergessen: Nichtraucher zu werden lohnt sich vor allem langfristig.

Für harte Zeiten hilft es, sich eine Strategie zu überlegen – also anstellte der üblichen Zigarette einen Kaugummi kauen oder ein Stückchen Gemüse knabbern. Übrigens gibt es auch richtig gute Bücher zu dem Thema, die zwar eine Therapie nicht ersetzen, immer aber ergänzen können. Und: wer aufhört zu rauchen, hat nach wenigen Monaten bereits ein deutlich geringeres Risiko an verschiedenen Krankheiten, die das Rauchen nun mal mit sich bringt.
 

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