PMS und neue Strategien

Stimmungsschwankungen bei PMS-Symptomatik

In vielen Fällen ist eine gesteigerte Wahrnehmung für die natürlichen Hormonschwankungen eine Ursache für das prämenstruelle Syndrom. Festgestellt wurde, dass jede vierte bis fünfte Frau das PMS kennt und darunter auch leidet. Es gibt viele Studien über angewendete Strategien zur Linderung der PMS-Syndrome. Stimmungsschwankungen, Depressivität, niedrige Reizschwelle, Rückenschmerzen, Verdauungs- und Appetitstörungen, Hautunreinheiten bis hin zur Akne gehören zum Komplex des PMS. Aber, Frauen klagen auch über Brustspannungen und Wassereinlagerungen in Füßen, Händen und im Gesicht. Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt konnte aber nicht geklärt werden, ob es tatsächlich nur die Hormonschwankungen im Regelzyklus sind, die PMS hervorrufen, oder ob der Symptomkomplex noch andere Ursachen hat.

Empfohlene Strategien

Es wird empfohlen, regelmäßig Sport zu treiben, aber mindestens drei Mal pro Woche. In der Zeit, wo PMS auftritt, sollte für ausreichend Schlaf gesorgt werden. Auch auf Kaffee, Cola, Tee und Alkohol, sowie Salz sollte möglichst verzichtet werden. Grund dafür ist, dass Koffein einige PMS-Symptome verstärkt und Salz die Wassereinlagerungen begünstigt. Gegenwärtig wurde auch ein deutlicher Zusammenhang zwischen dem Rauchen und dem Auftreten von PMS herausgefunden.

PMS und Körpergewicht

Das Körpergewicht stellt einen weiteren wichtigen Faktor in Bezug auf PMS dar. Es wurde herausgefunden, dass Frauen mit höherem Gewicht deutlich öfter an PMS leiden als schlanke Frauen. Man vermutet, dass solche typischen Symptome wie Depressivität, Gereiztheit, Angst oder auch Erschöpfung durch schnell resorbierbare Kohlenhydrate bessern lassen, das sind Süßigkeiten, Kekse und Kuchen. Das führt unweigerlich zur Gewichtszunahme. Alternativ gibt es aber auch den Beweis, dass sich auch mit fettarmer und vitaminreicher Kost die PMS-Symptome deutlich bessern.

Wenn keine Besserung eintritt – was tun?

Wenn trotz aller Bemühungen mit alternativen Strategien und nichtmedikamentösen Behandlungen keine Besserung erzielt wird, muss über eine Medikation nachgedacht werden. Hier werden häufig die Pille oder Antidepressiva eingesetzt. Auch Mönchspfeffer in einer ausreichend hohen Dosierung kann hilfreich sein.

 

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