PMS – Wege zur Bewältigung

Prämenstruelles Syndrom

Das PMS ist für viele Frauen belastet. Die Symptome treten immer in der 2. Hälfte des Regelzyklus bei Frauen ab dem 30. Lebensjahr auf und verschwinden wieder nach der generativen Lebensphase. Etwa 20 Prozent aller Frauen leiden unter den prämenstruellen Beschwerden. Daher reale Einschätzung über das tatsächliche Auftreten des Syndroms ist aber nicht möglich. Der Regelzyklus und der Eisprung werden durch das prämenstruelle Syndrom nicht beeinträchtigt. Es gibt aber schon Möglichkeiten, die Beschwerden zu lindern.

Homöopathie und Heilpflanzen

Ein Weg, um die Beschwerden zu lindern können homöopathische und pflanzliche Mittel sein. Mit individuell zusammengestellten homöopathischen Mitteln oder einer dreimonatigen Kur mit dem Mönchspfeffer können Beschwerden gelindert werden. In welchem Umfang bestimmte Anwendungen helfen, liegt bei jeder Frau unterschiedlich. Der Mönchspfeffer sorgt für die Regulierung des hormonellen Gleichgewichts und stimuliert die Bildung weiblicher Hormone, daher ist eine Einnahme über drei Monaten empfohlen.

Bewegung und Ernährungsweise

Da vor der Periode der Östrogenspiegel sinkt, kommt der Körper aus der Balance. Sport ist ein guter Weg, um die Hormone zu regulieren und die Stimmung zu heben. Kombiniert man Sport mit einer ausgewogenen Ernährung, kann oft eine wesentliche Verbesserung des Befindens erreicht werden. Oft treten Heißhungerattacken auf, denen man mit Vollwertprodukten begegnen sollte. Auch eine zusätzliche Versorgung mit Vitamin B6 und Magnesium sorgen für eine Linderung bei Brustspannen und Wassereinlagerungen um bis zu 40 Prozent. Auch eine Kombination von Calcium und Vitamin D3 lindern PMS-Beschwerden.

Den Zyklus austricksen!

Frauen, die stark unter dem prämenstruellen Syndrom leiden, können den ihren Zyklus austricksen, in dem sie die Pille mit zu einem halben Jahr ohne Pause einnehmen. So werden die Symptome durch den Langzeitzyklus verschwinden. Dieses sollte mit dem Arzt jedoch besprochen werden. Aber alternativ ist auch die Gabe des Gelbkörperhormons Utrogest in der zweiten Zyklushälfte möglich. Mit dieser Gabe wird der Hormonspiegel im Körper ausbalanciert.

 

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