Das Prämestruelle Syndrom – Ursachen und Therapie

Was ist PMS?

Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) belastet viele Frauen und schränkt die Lebensfreude oft ein. Dabei handelt es sich um physische und psychische Beschwerden, die nur in der 2. Hälfte des Regelzyklus auftreten und vorzugsweise nach dem 30. Lebensjahr auftritt. Nach der generativen Lebensphase der Frau verschwindet es wieder. Es wird vermutet, dass ca. 20 Prozent aller Frauen prämenstruelle Beschwerden haben, die aber nicht immer behandlungsbedürftig sind. Viele Frauen tragen die Last des PMS, ohne beim Arzt um Hilfe zu bitten. Daher ist das tatsächliche Auftreten des Syndroms nicht zu ermitteln. Der Regelzyklus und der Eisprung werden durch das Prämenstruelle Syndrom nicht beeinträchtigt.

Ursachen und Symptomatik

Die Ursachen für PMS sind noch nicht zufriedenstellend gefunden. Gegenwärtig geht die Wissenschaft davon aus, dass es einen Zusammenhang mit einer Gelbkörperschwäche gibt, die aber noch nicht endgültig nachgewiesen werden konnte. Es gibt über hundert Symptome, die dem Prämenstruellen Syndrom zugeordnet werden und für die betroffenen Frauen belastend sind. Sie beginnen in der Regel mit dem Eisprung und intensivieren sich in den letzten 6-8 Tagen vor der nächsten Regelblutung. Körperlich sind das Beschwerden wie Brustbeschwerden, Völlegefühl, Blähungen, Kopfschmerzen und andere. Aber auch Wassereinlagerungen, Schwächegefühle und Unterleibsschmerzen sind oft sehr dominant. Hinzu kommen dann noch die neuro-vegetativen Beschwerden, wie Reizbarkeit, depressive Verstimmungen oder auch schwankende Gemütszustände. In der Gesamtheit wird bei den betroffenen Frauen die Lebensqualität teilweise eingeschränkt.

Therapien bei PMS

Ziel der Therapie ist die Linderung der Beschwerden. So wird durch die Gabe von Progesteron in der zweiten Zyklushälfte oft Linderung erreicht. Das gilt auch für die Verordnung von Kontrazeptiva. Es werden aber auch Phytopharmaka wie Johanniskraut, Mönchspfeffer oder Melisse eingesetzt, durch die viele Frauen Besserung spüren. Zusätzlich wird die Einnahme von Vitamin E und B6 empfohlen, oder auch Akupunktur. Das PMS wird weiterhin erforscht, um neue Therapien zu finden, die Entlastung bringen.

 

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