Besser schlafen in der Schwangerschaft


Gerade die ersten Wochen der Schwangerschaft sind oftmals immens anstrengend, da viele Mütter einfach permanent zum Umfallen müde sind. Allerdings ist dies eine ganz normale Reaktion des Körpers, denn gerade die ersten Wochen sind geprägt von einer rapiden Hormonumstellung und die fordert nun mal ihren Tribut. Das bedeutet, dass die Schwangere die Müdigkeit wenn möglich nicht ignorieren sollte sondern vielmehr ihrem Bedürfnis nachgeben und ein Nickerchen machen sollte – auch tagsüber.

Ist die Frau berufstätig, kann sie vielleicht in der Mittagspause ein bisschen Kraft schöpfen für die folgenden Stunden und dann möglicherweise den Feierabend etwas hinauszögern. Auch auf ausreichend langen Nachtschlaf sollte unbedingt geachtet werden. Gegen Ende der Schwangerschaft sind die Schlafbeschwerden dann anders gelagert, da die meisten Frauen aufgrund des größer werdenden Bauches nicht mehr zur Ruhe finden. Dann hilft beispielsweise ein langer Spaziergang abends, der müde macht und zudem sollte die werdende Mutter darauf achten, abends nicht mehr zu viel und vor allem nicht zu schwer zu essen. Lieber wenig Fleisch, Wurst und Sahne und stattdessen viel Obst und Gemüse. Wenn sich dann auch noch Rückenschmerzen hinzugesellen, wird es oft richtig schwierig mit der Nachtruhe. Prinzipiell gilt auch hier: tagsüber für ausreichend Bewegung sorgen!

Sportliche Frauen haben hiermit nämlich meistens weniger Probleme als Couchpotatoes. Ideal sind hierfür Nordic Walking, Schwimmen oder Yoga. Gegen die Rückenschmerzen im Bett hilft übrigens oft auch ein Stillkissen, da man es wunderbar als Seitenschlafkissen verwenden kann. Hindert eine verstopfte Nase am Schlaf, helfen entweder Meersalztropfen oder aber ein Nasenspray für Babys aus der Apotheke. Gegen den nächtlichen Blasendrang hilft nur, abends weniger (tagsüber aber bitte dennoch ausreichend!) zu trinken.

Beruhigende Mittel aus der Natur sind ein Lavendelbad, ein Melissentee oder eine gewärmte Milch, die beim Entspannen helfen können. Autogenes Training kann ebenfalls hilfreich sein, besser abzuschalten und zu entspannen. Wünschenswert ist es natürlich schon, dass die Schwangere noch mal ausreichend Schlaf bekommt denn wer weiß, wie es erst mal wird wenn das Baby da ist? Erzwingen lässt sich guter Schlaf aber nicht – im Gegenteil, wenn man sich zu sehr darauf versteift, will sich der Schlaf oft nämlich erst recht nicht einstellen.
 

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