Prämenstruelles Sydrom

Das prämenstruelle Syndrom, welches auch kurz PMS genannt wird, tritt, wie der Name schon sagt, unmittelbar vor der Monatsblutung auf. Manche Frauen leiden sehr stark darunter, andere eher weniger. Viele klagen über Stimmungsschwankungen und allgemeines Unwohlbefinden.

Insgesamt ist das prämenstruelle Syndrom eine ganze Palette von über 100 verschiedenen Symptomen, unter denen eine Frau mehr oder weniger leiden kann – oder auch nicht. Manche können nämlich keinerlei Symptome bei sich feststellen – beneidenswert!

Ganz besonders häufig zählen zu den Beschwerden wie eingangs erwähnt Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit. Dies kann bis zu depressivem Zustand oder auch großen Ängsten führen. Viele Frauen haben ein Spannungsgefühl in den Brüsten, bekommen Pickel und unreine Haut, haben Kopf-oder Bauchschmerzen und insgesamt ein Unwohlsein. Manche klagen auch über Ein- und Durchschlafprobleme oder Hungerattacken.

Falls eine Frau unter mehreren Symptomen leidet und dies auch noch sehr ausgeprägt, kann das eine große seelische Belastung für alle Beteiligten sein. Sowohl für die Familie als auch für die Kollegen im Beruf ist dies unter Umständen nicht einfach zu „ertragen“.

Allerdings, so hat man festgestellt, gibt es tatsächlich auch Faktoren, die das intensive Auftreten vom PMS begünstigen: Frauen, die viel rauchen, viel Alkohol oder Kaffee trinken oder viel Zucker zu sich nehmen und sich zu wenig bewegen, scheinen deutlich häufiger darunter zu leiden. Also auch hier scheint sich eine gesunde Lebensweise wieder positiv auszuzahlen.

Sehr wichtig zum Beispiel ist eine ausreichende Versorgung mit Magnesium, Vitamin B6 und Zink. Wer es nicht bewerkstelligen kann, dies durch die normale Ernährung ausreichend abzudecken, sollte sich Vitaminpräparate zulegen.
Es gibt auch geeignete Naturheilmittel, mit denen man besonders stark ausgeprägte Formen ganz gut in den Griff bekommen kann, Hierzu zählt beispielsweise der Mönchspfeffer.

Wenn gar nichts hilft und der Leidensdruck zu groß wird – das scheint bei etwa 5% aller Frauen der Fall zu sein – sollte der Arzt zu Rate gezogen werden um über eventuell andere Therapien nachzudenken.
 

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