Ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft

Risiken bei Über- oder Unterversorgung von Nährstoffen

Generell gilt, dass eine ausgewogene Ernährung für Schwangere optimal ist. Schaut man auf die Ernährung, kann oft eine Überversorgung festgestellt werden, da die Mütter ihr Essverhalten ändern und mehr Kalorien zu sich nehmen als notwendig. Über die Nabelschnur wird der Fötus ernährt und zu viele Kalorien führen schon beim Fötus zu Übergewicht. Solch eine Ernährung ist meistens nicht ausgewogen und so kommt es, trotz vieler Kalorien zu einer Unterversorgung bei Spurenelementen, Mineralstoffen und Vitaminen. Das sind zentrale Risiken bei der Ernährung in einer Schwangerschaft und können zu Fehlentwicklungen beim Kind führen. Auch im späteren Leben haben diese Kinder oft gesundheitliche Probleme. Sie werden schon geboren mit dem Risiko, an Adipositas, Diabetes, Bluthochdruck usw., zu erkranken. Informationen zu einer ausgewogenen Ernährung in der Schwangerschaft sollten daher für alle Schwangeren zu einer „Pflichtübung“ werden.

Überangebot an Nährstoffen – Geburtsprobleme und lebenslange Anfälligkeit

Ein wichtiges Problemthema in der Schwangerschaft sind die Zunahme von Adipositas und Diabetes, sowie weiterer Zivilisationskrankheiten geworden. Bei Schwangeren, die an diesen Krankheiten leiden, haben die ungeborenen Kinder oft ein Überangebot an Nahrung. Die Föten sind diesem Überangebot hilflos ausgeliefert und dazu gezwungen, Fett einzulagern. Das führt zu übergroßen Föten, aber auch zu Reifestörungen, die dann schon im Mutterleib die Basis für spätere Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind.

Omega-3-Fettsäuren

Werdende Mütter sollten sich über die besondere Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung während einer Schwangerschaft beraten lassen. Wichtig sind auch die Omega-3-Fettsäuren, die vor allem in fettreichen Meeresfischen zu finden sind. So kann das Risiko unreifer Frühgeburten um 30 % und bei Risiko-Schwangerschaften um mehr als 60 % gesenkt werden. Festgestellt wurde auch, das Kinder positiv in ihrer Entwicklung bis zum 8. Lebensjahr beeinflusst werden, wenn in der Schwangerschaft und Stillzeit ein ausgewogener Omega-3-Fettsäuren-Haushalt vorhanden war.
Nur zwei Mahlzeiten von fettreichem Seefisch pro Woche sind dazu ausreichend.
 

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