Unerfüllter Kinderwunsch

Immer mehr Frauen sind ungewollt kinderlos. Im besten Fall muss dies jedoch nicht bedeuten, dass eine Unfruchtbarkeit vorliegt. Es gibt viele Gründe, warum es nicht zu einer Schwangerschaft kommt. Oft lässt sich der unerfüllte Kinderwunsch doch noch erfüllen. In erster Linie müssen Paare ihrer Fruchtbarkeit ein wenig auf die Sprünge helfen.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Trotz vielen natürlichen Versuchen bleibt der Kinderwunsch unerfüllt. Das muss nicht gleich ein Zeichen für Unfruchtbarkeit sein. Die Gründe weshalb es nicht klappt, sind vielfältig. Sollte es nach einem Jahr nicht zur Schwangerschaft gekommen sein, sprechen Ärzte von Sterilität, also von Unfruchtbarkeit. Die Ärzte orientieren sich an der Definition von Unfruchtbarkeit laut der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Viele Paare brauchen allerdings länger als ein Jahr um sich den Kinderwunsch zu erfüllen. Die Europäische Gesellschaft für Humane Reproduktion und Embryologie oder kurz ESHRE bezeichnet die Unfruchtbarkeit als solche, wenn es nach zwei Jahren regelmäßigem Geschlechtsverkehr nicht zu einer Schwangerschaft gekommen ist.

Der Gang zum Arzt sollte nach einem Jahr erfolgen. Mit zunehmendem Alter wird es für die Frau schließlich schwieriger schwanger zu werden. Das Babyglück lässt sich außerdem mit Hilfe von Selbstinsemination, der Gabe von Hormonen und ähnlichen Möglichkeiten in die Wege leiten.

Was ist eine Selbstinsemination?

Hierbei handelt es sich um eine Möglichkeit zur künstlichen Befruchtung, die Paare in Eigenregie zu Hause durchführen können. Die Selbstinsemination kann zum Beispiel dann durchgeführt werden, wenn der Geschlechtsverkehr für den Mann nicht möglich ist, aber das Ejakulieren funktioniert. Auch wenn die Spermien in ihren Bewegungen eingeschränkt sind, kann diese Methode dabei helfen, sich den Kinderwunsch zu erfüllen. Ein ungünstiges Scheidenmilieu könnte dazu führen, dass die Spermien vor ihrem eigentlichen Ziel absterben. Dies geschieht auch, wenn sie zu langsam sind. Mit Hilfe der Selbstinsemination gelangen die Spermien schneller zur Eizelle, um sie zu befruchten.

Die Heiminsemination kann mit Hilfe einer Inseminationsspritze oder einer Inseminationskappe erfolgen. Mit der Spritze wird der Samen in die Vagina eingespritzt, um schneller zum Muttermund zu gelangen. Die Inseminationskappe wird durch die Vagina direkt vor den Muttermund gebracht. Da sich die Kappe durch Unterdruck am Muttermund ansaugt, gelangen die Spermien noch schneller an ihr Ziel. Dadurch lassen sich die Chancen auf eine Schwangerschaft deutlich erhöhen.

 

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