Insemination Fehlgeburt

Leider kann es auch nach einer Insemination zur Fehlgeburt kommen. Nach der künstlichen Befruchtung hat es endlich mit der Schwangerschaft geklappt und nun muss die Schwangere mit Entsetzen feststellen, dass sie in den ersten Wochen Blutungen und Krämpfe erleidet. Dies kann harmlose Ursachen haben, aber auch ein Zeichen für eine Fehlgeburt sein.

Viele schwangere Frauen wissen in den ersten Wochen nicht, wie sie mit diesen Ängsten umgehen sollen. Bei 20 Prozent aller Schwangerschaften tritt eine Fehlgeburt in den ersten 12 Wochen auf. Die ersten drei Schwangerschaftsmonate sind aus diesem Grund sehr heikel. Etwa ein Drittel aller Frauen haben die Schwangerschaft bis zu diesem Zeitpunkt nicht einmal gemerkt. Oft wird sie als verspätete und zu starke Menstruation wahrgenommen. So traurig es auch ist, Fehlgeburten sind keine Seltenheit und bleiben von vielen Frauen unentdeckt.

Gründe für Fehlgeburten nach einer Insemination

Die Gründe für eine Fehlgeburt nach einer Insemination sind äußerst vielfältig und oftmals nicht genau festzustellen. Fehler im Erbgut können daran genauso schuld sein, wie Hormonverschiebungen. Ältere Frauen, die sich für eine künstliche Befruchtung entscheiden, sind meist ebenso wie Frauen, die bereits eine Geburt hatten, von einem höheren Fehlgeburtenrisiko betroffen. Zigaretten, Alkohol und Kaffee können ebenfalls zu einer Fehlgeburt führen.

Woran erkennt man eine Fehlgeburt?

Die Fehlgeburt wird für gewöhnlich von Blutungen, Bauchkrämpfen und Schmerzen begleitet. In diesem Fall sollte die Frau dringend sofort einen Arzt aufsuchen. Der Arzt überprüft dann die Herzaktivität des Kindes. Wenn keine Herzaktivität vorliegt, handelt es sich vermutlich um eine Fehlgeburt. Wenn die Schwangerschaft nach der Insemination schon weiter vorangeschritten ist, muss die Frau möglicherweise ausgeschabt werden.

Vielleicht handelte es sich jedoch auch nur um eine harmlose Blutung, die in den ersten drei Monaten häufiger auftreten kann. In diesem Fall verordnet der Arzt Bettruhe. Nach einer Fehlgeburt haben Paare immer wieder Angst, wenn die Frau schwanger wird, dass es erneut zu einer Fehlgeburt kommt. Die meisten Frauen können jedoch danach ohne Komplikationen ein Kind gebären.

Gelbkörperschwäche und Fehlgeburt nach Insemination

Häufig ist eine Gelbkörperschwäche der Grund für Fehlgeburten nach einer Insemination. Wenn die zweite Zyklushälfte weniger als 11 Tage lang ist, also der Zeitraum nach dem Eisprung, es häufig zu Schmierblutungen in der zweiten Zyklushälfte sowie zu Fehlgeburten nach der Insemination kommt, kann dies ein Zeichen für eine Gelbkörperschwäche sein. Frauen, die daran leiden, haben zudem häufig Probleme, schwanger zu werden. In diesem Fall kann die Gabe von Hormonen oder Medikamenten wie Duphaston zum Babyglück verhelfen.

 

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