Glukoseunverträglichkeitstest

Woran erkennt man eine Glukoseunverträglichkeit? Und was ist das überhaupt? Die sogenannte Glukoseunverträglichkeit wird auch als Glukoseintoleranz bezeichnet. Für gewöhnlich entwickelt sich diese Intoleranz sehr schleichend. Oftmals wird sie von den Betroffenen überhaupt nicht bemerkt, da sie lange Zeit keine Beschwerden verursacht. Das ist äußerst fatal, da die Glukoseintoleranz als Vorstufe des Diabetes Typ II gilt.

Wie kann man eine Glukoseunverträglichkeit feststellen?

Eine mögliche Intoleranz lässt sich einfach mit Hilfe eines oralen Glukoseunverträglichkeitstests feststellen. Der Test kann beim Hausarzt durchgeführt werden. Es ist wichtig, dass vor dem Test nichts gegessen und getrunken wird. Der Glukoseunverträglichkeitstest wird also auf nüchternem Magen durchgeführt. Oftmals bleibt die Intoleranz viele Jahre unentdeckt. Frauen, die auch nach vielen Versuchen nicht schwanger werden, leiden möglicherweise an einer Glukoseintoleranz. Diese wird häufig bei Frauen festgestellt, die ungewollt kinderlos sind. Auch bei Frauen, die an Übergewicht leiden und ihre Periode nur unregelmäßig bekommen, könnte eine Unverträglichkeit vorliegen. In diesem Fall lohnt es sich, einen Glukoseunverträglichkeitstest durchzuführen. Schließlich könnte dieser der Grund dafür sein, dass keine Schwangerschaft entsteht.

Wie funktioniert der Test?

Der Frauenarzt oder der Hausarzt verabreicht dem Patienten dreimal im Abstand von je einer Stunde einen sehr süßen Saft. Außerdem wird innerhalb dieser drei Stunden einmal pro Stunde Blut abgenommen, um zu beobachten, ob sich der Blutzuckerwert verändert. Bei bestimmten Werten handelt es sich um eine Glukoseunverträglichkeit. In diesem Fall müssen die Lebensgewohnheiten umgestellt werden, da die Unverträglichkeit ein Hinweis auf Diabetes Typ II sein kann. Durch eine Ernährungsumstellung, kann dieser Diabetes-Typ geheilt werden. Auf süße und fettige Nahrungsmittel sollte verzichtet werden. Werden überwiegend gesunde Lebensmittel verzehrt, kommt der Zuckerhaushalt wieder in Balance.

Der Diabetes Typ II entwickelt sich schleichend und nicht von heute auf morgen. Oft dauert es viele Jahre oder gar Jahrzehnte, bevor die Erkrankung entsteht. Eine Gewichtsabnahme und eine Ernährungsumstellung helfen, wenn der Glukoseunverträglichkeitstest positiv ausgefallen ist, die Entstehung dieses Diabetes Typs zu verhindern. Ist die Erkrankung bereits ausgebrochen, hilft ein Diabetologe bei der Ernährungsumstellung. Wie hoch die Chancen sind, dass sich keine Diabetes entwickelt, ist abhängig davon, wie weit die Glukoseunverträglichkeit bereits fortgeschritten ist.

 

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