Weniger Geburten in Deutschland

Immer weniger Geburten in Deutschland

Deutschland scheint nicht wirklich kinderfreundlich zu sein: die Anzahl der Kinder hat sich in den letzten Jahren tatsächlich immer noch weiter verringert. Das bedeutet wiederum, dass es sinkende Bevölkerungszahlen gibt.

Seit Anfang der 90-er Jahre sank die Zahl der Geburten jedes Jahr um ganze 150.000 und somit waren es 2006 nur noch 673.000 Babys, die das Licht der Welt erblickten. Eine traurige Entwicklung! Falls sich diese Zahlen fortsetzen, würden im Jahre 2030 nur noch 77 Millionen Menschen im Lande leben, während es 2006 noch 82 Millionen waren. Das würde dann in Konsequenz unter anderem einen Rückgang bedeuten der Wirtschaft, der erwerbstätigen Personen und der Infrastruktur.

Das liegt allerdings Studien zufolge nicht ausschließlich daran, dass sich viele Paare gegen ein Kind entscheiden oder bewusst nur ein Einzelkind wünschen, sondern auch daran, dass der Anteil an ungewollt kinderlosen Paaren immerhin bei 10 Prozent liegt. Die Kasse übernimmt seit ein paar Jahren nicht mehr alle Versuche für eine Wunschkindbehandlung und setzt obendrein einige Beschränkungen fest - daher können es sich viel Paare schlichtweg nicht leisten, mehrere oder jahrelange Behandlungen aus eigener Tasche zu bezahlen.

Schade, denn wenn man mal einen Blick in unsere nördlichen Nachbarländer wirft wie beispielsweise Dänemark, stellt man fest, dass diese mit gutem Beispiel vorangehen: dort werden nämlich 3 Behandlungen vollständig bezahlt. Dies sollte sich Deutschland zum Vorbild nehmen, immerhin bedeuten Kinder unsere Zukunft, sie gründen wiederum Familien, bekommen Kinder und auch das Rentenproblem ist nicht zu unterschätzen.

In 10 Jahren kamen in Deutschland nur durch erfolgreiche Kinderwunschbehandlungen tatsächlich sage und schreibe über 100.00 Kinder zur Welt – das sind umgerechnet immerhin etwa 1,5 Prozent aller Kindergarten- und Grundschulkinder. 
 

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