Assisted Hatching

Informationen zum Thema: Assisted Hatching

Eine Eizelle ist von einer festen Hülle umgben, der “Zona pellucida”. Dies nennt man auch Glashaut.

Nach einer Befruchtung teilen sich die Zellen des Embryos zunächst innerhalb dieser Umhüllung. Dies erfolgt ohne Substanzzunahme – d.h. die Zelle wird nicht größer.

Ungefähr am 5. Tag nach dem Eisprung wird das “Blastozystenstadium” errreicht. Im Inneren des Embryos beginnt sich ein Hohlraum zu bilden.

Dies ist der Zeitpunkt, an dem der Embryo die Zona pellucida verlassen muß, um sich einnisten zu können. Ein Embryo “schlüpft”. Dies nennt man im Englischen „hatching“.

Mit dem “Assisted Hatching” – also der „Schlüpfhilfe“ wird dem heranwachsenden Embryo das Verlassen der Zona pellucida erleichtert. Dazu wird die Umhüllung angeritzt.. Es gibt verschiedene Methoden der „Schlüpfhilfe“:

  • Mit dem Laser. Dabei handelt es sich um die sicherste Methode, weil gezielt geritzt werden kann ohne den Embryo zu beschädigen
  • Mit der Glasnadel.. Die Hülle wird mit einer Glasnadel angeritzt. Hierbei kommt es im Wesentlichen auf die Geschicklichkeit des ausführenden Arztes an.
  • Enzymatischen Ausdünnung. Ein Enzym wird mit Hilfe einer feinen Pipette auf die Hülle gesprüht. Dieses Enzym löst dann die Hülle an diese Stelle auf.


     

In einigen Wochen informieren wir Sie hier zu: Assisted Hatching


 

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